Die Humorkongress 2017 Referenten


Burger Burger, Dietmar Max

Dr. med., Praktischer Arzt FMH. Tätig als: Dipl. Psychotherapeut ASP (Logotherapie nach Viktor E. Frankl), Gesundheit!- Clown Massimo mit SeniorInnen, Referent

www.humorundfreude.ch

Abstract: Burger.pdf
Humor und Freude zur Stressbewältigung
Humor ist von Mensch zu Mensch verschieden. Gemeinsam jedoch ist eine Haltung von heiterer Gelassenheit. Je mehr wir uns in diese erheiternde Haltung einüben, desto gelassener können wir mit Stresssituationen umgehen, die Körper, Seele und Geist belasten. Humor beinhaltet auch erheiternde Verhaltensweisen, die helfen können, Stresssituationen zu entspannen. Im Moment der Freude (ein Frohgefühl), sind alle seelischen Bedürfnisse gestillt.
Im Referat wird der Zusammenhang zwischen Stress und Freude aufgezeigt. Ferner werden Freudequellen und praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag thematisiert, die helfen, Stress besser zu bewältigen.

Dumbs Dumbs, Franz

Dr.

Er arbeitet als psychologischer Psychotherapeut in einer Praxis in D-Bayern. Er setzt in seiner Praxis Humor gezielt ein und hält Vorträge und Seminare.

Abstract: Dumbs.pdf
Humor in der Psychotherapie – herzlich gern
Um Humor in der Psychotherapie und im Alltag erfolgreich einsetzen zu können, ist eine grundlegende Haltung notwendig. Sie wird zu Beginn des Vortrags dargestellt und darauf aufbauend gehen wir der Frage nach, wann, wie und wo Humor in der Therapie eingesetzt werden kann und soll. Hierbei wird auch darüber laut nachgedacht, wie wir Humor gezielt einsetzen können ohne strategisch vorzugehen – eine spannende Frage. Der Vortrag wird mit Übungen und Beispielen aus der Praxis bereichert. Dabei geht der Spannungsbogen von der Arbeit mit Krebspatienten bis hin zu humorvoll-kabarettistischem Arbeiten mit sozial unsicheren Jugendlichen.

Emmelmann Emmelmann, Christoph

Leiter des Konstanzer Instituts HumorKom (Trainingsinstitut für Humor & Kommunikation) sowie der Tamala Clown-Akademie.

www.emdr-emmelmann.info

Abstract: Emmelmann.pdf
Lachen im Business
Studien zeigen, dass gemeinsames Lachen nicht nur das Arbeitsklima stärkt, sondern sogar zu mehr unternehmerischem Erfolg beiträgt. In Unternehmen gedeiht durch Lachen ein Klima, das Lust auf Kreativität, Eigenmotivation und ein Miteinander statt Gegeneinander kultiviert.
Gerade heute, wo mehr Widerstandfähigkeit (Resilienz) eines jeden Einzelnen gefordert wird, gewinnen emotionale Fähigkeiten immer mehr an Bedeutung. Nur: wie aktiviere ich in mir Selbst die Bereitschaft, mein Lachpotenzial wieder mehr zu nutzen?
Erleben Sie, wie befreiend es ist, Körper und Seele mit Lebensfreude anzureichern und durch neue Impulse das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

Fey Fey, Ulrich

Clown und Buchautor

www.clownsundmehr.de

Abstract: Fey.pdf
Von und mit Menschen mit Demenz lernen
Voneinander lernen. Das klingt gut, pädagogisch, empathisch. Das klingt nach Aufbruch, nach Zukunft. Doch im Zusammenhang mit Demenz stellen sich Zweifel ein. Diese Menschen sollen lernen können? Die Zweifel werden noch verstärkt, wenn es heisst, dass sogar wir nicht Eingeschränkten von diesen Menschen lernen können. Doch es gibt noch mehr Überraschungen, lustige zudem. Zum Beispiel die, dass Clowns, die regelmässig verwirrte Menschen in Alten- und Pflegeheimen besuchen, wichtige Hinweise geben können, wie Lernen voneinander stattfinden kann. Wenn Pflegekräfte, Mediziner oder Angehörige wollen, können sie davon profitieren.

Flury Flury, Hanspeter

Dr., Facharzt Psychiatrie Psychotherapie FMH, Chefarzt / Klinikdirektor Klinik Schützen Rheinfelden

www.klinikschuetzen.ch

Abstract: Flury.pdf
Humor in der Psychotherapie
Humor hilft nicht nur bei Schwierigkeiten im Alltag, sondern er kann tatsächlich auch für Kranke ein Heilmittel sein. In Medizin und Psychotherapie – behutsam, mit Respekt für die hohe Sensibilität und Verletzlichkeit Leidender eingesetzt – löst er Perspektivenwechsel aus, befreit, mobilisiert versteckte Kräfte und ermöglicht Veränderung. Dies wird im Referat aufgezeigt, auch an Praxis- Beispielen – ganz seriös-wissenschaftlich und etwas humorvoll zugleich.

Hablützel Hablützel, Christian

Lach-Yoga Lehrer, Gesundheit! Clown, Organisator der Lachparade, Künstler und vieles mehr.

www.lachdichgesund.com

Abstract: Habluetzel.pdf
Lachen im Alltag
Wer lacht baut spielerisch Stress ab und sorgt für muskuläre und mentale Entspannung. Bis zu 100 Muskeln werden bei einem Lachanfall gelöst! Der Kopf wird beim Lachen gelüftet und der Organismus mit mehr Sauerstoff versorgt. Wer zudem über sich selbst lachen kann, geht mit mehr Leichtigkeit durchs Leben und meistert auch schwierige Situationen mit mehr Gelassenheit und Humor. Viele pflegerische, pädagogische und medizinische Berufsleute wissen darum. Doch im hektischen Alltag geht das Lachen schnell verloren oder bleibt im Halse stecken. Auch für Humorprofis ist es eine Herausforderung, das Lachen so zu vermitteln, dass es von Teilnehmern glaubhaft angenommen und im Alltag motiviert angewandt wird. Mit seinem grossen Erfahrungsschatz gibt der Referent Anregungen zur Vermittlung und Anwendung und macht wirkungsvolle Lachübungen für den beruflichen und persönlichen Alltag erfahrbar! Dabei kommen die Lachmuskeln beim Humorprofi wie beim wissensdurstigen Laien zum vollen Einsatz!
Porträt anlässlich der Lachparade in Zürich auf Star TV

Hänni Hänni, Beat

alias Till Heiter. Selbsternannter Humorarbeiter

www.tillheiter.ch

Abstract: Haenni.pdf
Die leisen Töne des Humors im Alter
Mit dem negativ besetzten «Altsein» wird hier aufgeräumt, denn das Alter birgt Chancen. Am Beispiel moderierter Humorgruppen in Alters-und Pflegeheimen wird gezeigt, wie ureigener Humor und Heiterkeit der Teilnehmer (wieder)entdeckt und aktiviert werden, um so gegen Vereinsamung, Verlust von Lebensfreude und Selbstwertgefühl entgegen zu wirken. Der Umgang mit alten Menschen kann Spass machen! Das eigene Alter darf dabei nicht zu kurz kommen.

Hofer Hofer, Patrick

CareClown, Präsident Huusglön

www.huusgloen.ch

Abstract: Hofer.pdf
Clowns lernen von Clowns
In einem moderierenden Austausch treffen sich Clowns für Clowns. Vorallem sind Erfahrungen im clownesken Spiel gefragt bei Menschen mit Behinderungen, Menschen mit einer Demenz und alte Menschen. Einzelne gemachte Erfahrungen werden mitgeteilt, gespielt oder in praktischen Übungen trainiert. Dieser einzigartige Workshop erlaubt dir, dich als Clown zu zeigen oder als Privatperson mitzuteilen. Somit lernen andere von dir und du von den anderen. Auch Clowns mit noch wenig oder keiner Erfahrung mit dem oben erwähnten Klientel sind herzlich Willkommen.
Das Motto lautet: es darf alles passieren und nichts muss.

Hoffkamp Hoffkamp, Ludger

Clown, Zauberer, Klinikclown. Humorcoach (HCDA), Humortrainer der Stiftung «Humor hilft heilen», Kath. Seelsorger, Gestaltberater (IGBW), Gestalttrainer (IIGS), Buchautor

www.clownkampino.de

Abstract: Hoffkamp.pdf
«Leben mit einem lachenden und einem weinenden Auge!»
Humor in Sterbebegleitung, Trauersituationen und Krisen. Ludger Hoffkamp arbeitet mit den Lebensthemen Freude und Trauer, malt Lebensbilder von Trauernden und seiner Begegnung mit ihnen und vom Vertrauen gegenüber der eigenen Angst.
Er kann aus reichlicher Erfahrung als Seelsorger und Trauerbegleiter und aus der Arbeit als Klinikclown schöpfen. Gerade für Sterbende und Schwerkranke kann Freude und Lachen ein Geschenk sein, Trauernden kann es Trost und Lebenskraft geben. Sein humorvoller und praktischer Vortrag wendet sich an alle Menschen, die «leichter» trauern möchten.
In Situationen von Trauer und Abschied, in Krisen und überhaupt im Leben brauchen wir Momente des Glücks, der Fröhlichkeit und der Zuversicht.

Hofmann Hofmann, Jenny

Dr., Oberassistentin, Universität Zürich

www.psychologie.uzh.ch

Abstract: Hofmann.pdf
Wie Humor als Ressource genutzt werden kann: Ergebnisse wissenschaftlicher Evaluationen von Praxisprojekten
Die Psychologie war traditionellerweise defizitorientiert. Mit der Positiven Psychologie (PP) tritt ein Perspektivenwechsel auf, welcher hilft, die Psychologie wieder zu komplettieren. Die PP beschäftigt sich mit den Aspekten des Lebens, die es lebenswerter machen und forscht verstärkt in den drei Bereichen: (1) positives Erleben, (2) positive Persönlichkeitseigenschaften und (3) positive Institutionen. Die Humorforschung kann in die PP eingebettet werden: Humor ist eine Charakterstärke, welche zur Lebenszufriedenheit beiträgt.
Der Vortrag bietet einen Einblick in «brandheisse» Forschungsergebnisse der Universität Zürich aus den Bereichen Pflege/Gesundheit und Therapie. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der «Sinn für Humor» trainiert werden kann und zum Positiven Erleben, Stressbewältigung und Förderung von Beziehungen beiträgt. Dabei geht es nicht darum, möglichst laut zu lachen sondern um Erheiterung und eine humorvolle Einstellung gegenüber der Welt.

Lauer Lauer, Hans-Georg

Humorpflegepädagoge se&oD, Herausgeber des Buches «Da ist Humor im Spiel»

Abstract: Lauer.pdf
Da ist Humor im Spiel
Dieser Workshop ist eher ein Spielshop: es wird gespielt bis zum Abwinken. Die abwechslungsreichen Spiele machen Spass, erheitern und lassen uns lachen. Damit fördern sie unser Wohlbefinden und gönnen uns eine aktive Entspannungspause. Ganz nebenbei kann – wer mag – praktisch erlebte Ideen zum Einsatz von Spielen mitnehmen – für Seminare, Unterricht, Familie und Verein. Zum Vergnügen.

Leisch Leisch, Cornelia

Vorsitzende des Europäischen Berufsverband für Lachyoga und Humortraining e.V., Leiterin des Lachclubs München 05, Lachtrainerin, Coach, Buchautorin

www.cornelia-leisch.de

Abstract: Leisch.pdf
Oma lacht wieder
Viele ältere Menschen erfahren Einsamkeit, Armut und Depression, und geben die Hoffnung auf. Wenn sie in Lachtreffs zusammen kommen, und mit anderen gemeinsam Spass und Leichtigkeit erfahren, kann sich das ändern. In diesem Workshop erfahren Sie welche Übungen den Körper sanft mobilisieren, welche Lach-Übungen im Sitzen ausgeführt werden, und wie Sie nebenbei noch Gedächtnis und Gleichgewichtssinn trainieren. Schon ein paar Übungseinheiten reichen aus, um den Menschen wieder Hoffnung, Lebensmut und Lebensfreude zu geben.

Mayer-Ritscher Mayer, Renate / Ritscher, Jörg

Die beiden Kreativmoderatoren und Unternehmenstheater-Spezialisten sind seit über zehn Jahren mit THEATER-INTERAKTIV unterwegs und beleuchten humorvoll die Herausforderungen und wunden Punkte der Arbeitswelt.

www.renatemayer.com
www.theater-interaktiv.de

Abstract: Mayer-Ritscher.pdf
Humorkongress 2017 – war da was?!
Ein humorvoller Rück-, Durch-, Über-, Ein- und Aus-Blick: «Was eigentlich geschah!» mit Dr. Renate Mayer und Jörg Ritscher – THEATER-INTERAKTIV. Die beiden beobachten den Humorkongress aus verschiedenen Blickwinkeln und zeigen in ihrem Schlusskommentar Impressionen der Tagung aus der Schrägperspektive mit Witz und Biss. Ein fulminanter Kongressabschluss am Sonntag.

Moser Moser, Yvonne

Leitung Pflege und Betreuung

Abstract: Moser.pdf
Führen mit Humor in der Pflege: eine Gratwanderung?!
In meinem Beitrag werde ich berichten, welche Schwierigkeiten und Glücksmomente mich immer wieder begleiten, wenn ich auf den Humor in der Führung meiner Mitarbeitenden zurückgreife. Wie setze ich meinen eigenen Humor ein, dass ich in meiner Führungsarbeit als Pflegeverantwortliche ernst genommen werde ohne mich lächerlich zu machen und gleichzeitig die motivierende Wirkung meines humorvollen Ansatzes nicht verloren geht. Dies ist die Gratwanderung. Wie diese im beruflichen Pflegealltag gemeistert werden kann, möchte ich mit hilfreichen Tipps zeigen. Auch wie ich den Humor wieder entdecken kann, wenn er mir abhanden gekommen ist.

Murk Murk, Claudia

Psychiatriepflegefachfrau und Gerontobeauftragte der Psychiatrischen Dienste Süd des Kt. SG, Kursleiterin «Humorvolle Kommunikation» für Personal von Altersheimen.

Abstract: Murk.pdf
«Wer zuletzt lacht, lacht am besten!» – Humor im Altersheim
Bei diesem Impuls erfahren Sie:
– Wie man in einem Heim eine heitere humorvolle Atmosphäre schafft.
– Wie man in schwierigen Pflegesituationen, wenn’s gar nicht lustig ist, den Humor nicht verliert.
– Wie man seinen eigenen Humor pflegen kann um bei Laune zu bleiben.
– Wie dem alten Menschen im Heim das Lachen nicht vergeht, denn:
Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

Musolf Musolf, Birgit

Klinikclown in Hamburg, Improspielerin, Logopädin

Abstract: Musolf.pdf
Clown besucht älteren Menschen oder älterer Mensch besucht Clown
Was macht die besondere Qualität der Begegnung eines Clowns mit älteren Menschen aus? Welche Erfahrungen und Überzeugungen aus unserer «Humor-Entwicklung» tragen zu den Begegnungen bei? Welche Vorstellungen von Altsein bewegen uns?
Übungen und (Gedanken-)spiele werden uns helfen
  • unsere Vorstellung vom «Altsein» und vom «Clown-Sein» und entsprechende Humorformen zu reflektieren
  • unsere Überzeugungen von dem, «was gut ankommt», herauszuschälen und mit unseren Erfahrungen abzugleichen
  • Ideen zu entwickeln, wie wir Momente im (Clowns-)Alltag schaffen, die unsere idealen Vorstellungen von Kontakt und humorvollem Miteinander verwirklichen.
So können wir auch nach Jahren der Erfahrung offen bleiben, uns überraschen lassen und immer wieder die Perspektive wechseln.

Proske Proske, Markus

Humortherapeut, Demenzberater

www.humorwertstatt.de

Abstract: Proske.pdf
Humor trotz(t) Demenz
Wenn «Alte» wild werden. Menschen mit Demenz zeigen oft ein Verhalten, das die Menschen in ihrer Umgebung «herausfordert» und uns mit unseren Erfahrungen, Fähigkeiten und Wissen «fordert». Hier kann Humor helfen.
Menschen mit Demenz können in ihren Emotionen sehr gut abgeholt werden. Durch den gezielten Einsatz von Humor, einer wohlwollenden und respektvollen Interaktion, können belastende Situationen und Augenblicke, entschärft werden. Der Betroffene fühlt sich angenommen, wohl und als Individuum erkannt. Negative Emotionen können dann durch positive ersetzt werden. Lasst uns Ernst machen mit dem Humor!!

Riedmann Riedmann, Elke Maria

Clownfrau mit Solostücken unterwegs, arbeitet als Krankenhausclown und bietet seit vielen Jahren Seminare zu verschiedenen Clownthemen an.

Abstract: Riedmann.pdf
Die Kunst aus dem Rahmen zu fallen
Verrückt sein – heisst nichts anderes als etwas verrücken ... aus dem gewohnten Kontext heraus zu stellen ... zu verschieben ... zu verändern – und schon ist es komisch ... ungewohnt verrückt eben. «Sich blamieren» – das kann man üben bis es Spass macht! Es heisst ja «Ich blamiere mich» nicht «Die Anderen blamieren mich». Nach der Schauspielpädagogik von Jacques Lecoq erarbeiten wir im Spiel mit dem Partner und in der Gruppe ... in Theaterübungen und in Improvisationen ... neue Ideen ... neue Geschichten für unser gemeinsames Spiel. Der Workshop richtet sich an «Fortgeschrittene».

Rosmus Rosmus, Alexandra B.

Dr., Theaterpädagogin, Spielleiterin, Ärztin Innere Medizin und Psychosomatik

www.theatrosmus.ch

Abstract: Rosmus.pdf
«Das wäre doch ... gelacht!»
über die Lücken der gesprochenen Sprache und die Tücken der Körper- Sprache.
Professionelles, korrektes, soziales Verhalten gehört zu unserem Alltag. Doch häufig schiessen unsere Gedanken/Gefühle unbemerkt quer und unser Körper drückt etwas anderes aus, wenn «es» oben spricht.
Wie die Sprechblase in einem Cartoon entwickelt er ein Eigenleben, ganz besonders in Stress-Situationen. Anhand praktischer Beispiele begegnen wir uns neu: mit Neugierde, viel Humor unter dem Motto: «Das wäre doch gelacht.»

Scheel Scheel, Tabea

Dr., Vertretungsprofessorin, Arbeits- und Organisationspsychologie, Fern-Universität in Hagen

www.fernuni-hagen.de

Abstract: Scheel.pdf
Humor macht gesund – (k)ein Witz?
Humor macht gesund – aber nicht jede Art und in jedem Kontext. Während ein sozialer und selbstaufwertender Humorstil generell positiv sind, können selbstabwertender und v.a. aggressiver Humor sehr ungünstig sein.
Im Vortrag werden Ergebnisse eines Projektes vorgestellt, dessen Ziel die Gesundheitsaufklärung und -erforschung in Zusammenhang mit Humor in Schulen war. 340 Jugendliche nahmen an dem Projekt teil. Die verschiedenen Humorstile hingen mit gesundheitsrelevanten Faktoren (Schlaf, Gereiztheit) zusammen sowie mit Fehler- und Klassenklima.
Zusätzlich wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zum Zusammenhang von Humor und Gesundheit gegeben.
Psychische Wirkungen von Humor lassen sich besser nachweisen als physische. In einer Studie mit Klinikclowns wurden jedoch parallel psychische und psychophysiologische Effekte gefunden.

Schermbach Schermbach, Birgitta

Pflegefachfrau Psychiatrie, Coach

www.allergutendingesinddrei.ch

Abstract: Schermbach.pdf
Humorvoll auftreten
Manchmal befinden wir uns in Situationen, in denen uns fast der Kragen platzt. Dann täten wir gut daran, dem Geschehen mit einem geistigen Akt der Selbstdistanz zu begegnen. Damit wäre der Grundstein gelegt, der heiteren Gelassenheit in die Arme zu laufen.
Wir werden miteinander in Bewegung ver-rückte und ungewöhnliche Handlungen erforschen und ausprobieren. Dadurch erkennen wir, wie Überraschendes die Situation bereichern kann und uns aufgelockert zum Schmunzeln bringt.
Am Ende freuen Sie sich über den Knopf, den Sie gefunden haben, das durchaus mögliche Platzen des Kragens geschmeidig und heiter in eine neue Form zu bringen!

Steinkopf Steinkopf, Marit

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Trainerin, Volljuristin, 1. Vorsitzende Verband für Klopfakupressur e.V.

www.marit-steinkopf.de

Abstract: Steinkopf.pdf
Humorvoll klopfend zum Erinnern – Entspannung für Pflegende
Die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz stellt Angehörige und Pflegende vor besondere Herausforderungen. Freude, Humor, Gelassenheit und zugewandtes Mitgefühl bleiben im Alltag nicht selten auf der Strecke. Ein gemeinsame Schmunzeln, gar Lachen, ein humorvoller Austausch, eine Berührung können jedoch Demenz Betroffenen gleichermassen Entspannung, Orientierung und Gelassenheit geben.
Humorvoll entstressen und gemeinsame Momente der Heiterkeit, des Lächelns, der zugewandten und entspannten Begegnung erleben ... Mit der Klopfakupressur kann dies (wieder) gelingen – rezeptfrei und gänzlich ohne Pillen.
Wie die effektive, stressreduzierende und humor(re)aktivierende Interventionsmöglichkeit des Klopfens Erkrankte, Angehörige, Pflegepersonal und die medizinisch-therapeutische Begleitung unterstützt und einfach in den Alltag integriert werden kann, erfahren Sie in diesem Beitrag – Klopfen Sie an.

Titze Titze, Michael

Dr. rer. soc., Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker. Autor u.a. der Standardwerke «Heilkraft des Humors» (1985), «Die heilende Kraft des Lachens» (1995) sowie «Therapeutischer Humor» (1997).

www.michael-titze.de

Abstract: Titze.pdf
Der «gute Humorist» – eine Standortbestimmung des heilsamen Humors
Michael Titze gilt als Wegbereiter des heilsamen Humors. Er beschrieb Fachbegriffe wie «Pinocchio-Komplex», «Gelotophobie» oder «clowneske Reduktion», die mittlerweile in die Methodologie des therapeutischen Humors Eingang fanden. Als jahrzehntelanger Mitgestalter der therapeutischen Humorbewegung wird er einen Überblick über die Entwicklung und die Facetten des heilsamen Humors mit seinen praktischen Anwendungen geben. Er grenzt diesen entschieden vom Unterhaltungshumor ab. Erst aus der positiven Haltung des «guten Humoristen» heraus können das Weltgeschehen, der berufliche und private Alltag aus einem Blickwinkel wahrgenommen werden, der das Positive fokussiert und ein heiteres Urvertrauen (Frankl) wachruft. Unter dieser Voraussetzung kann sich der heilsame Humor auch im therapeutischen Kontext entfalten.

Wild Wild, Barbara

Prof. Dr. med., Fliedner Klinik Stuttgart, Ärztin für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, Autorin

www.fliednerklinikstuttgart.de

Abstract: Wild.pdf
Humortraining – funktioniert das denn?
Bildung von Humor gehört zur Bildung (Manfred Hinrich) – aber wie bildet man Humor? Ist das nicht eine Charaktereigenschaft, die man hat oder eben auch nicht? In diesem Vortrag wird Humor als eine Fähigkeit betrachtet, die man durchaus stärken kann. Dazu werden wissenschaftliche Belege genauso wie das praktische Vorgehen, zum Beispiel im Humortraining nach Paul McGhee (Humorfähigkeiten trainieren. Falkenberg, McGhee, Wild, 2013) dargestellt. Damit gemachte Erfahrungen bei gesunden und bei psychiatrischen und kardiologischen Patienten werden geschildert.

ABENDPROGRAMM – Der Abend des ersten Kongresstages


Chaplin Chaplin, Laura

Hatte ihr Grossvater Charlie der Welt das Lachen durch eine Kamera gebracht, reist heute Laura um die Welt, um diese Nachricht mit einem wohltätigen und kommunikativen Lächeln zu den Menschen zu bringen.

www.laurachaplin.ch

Abstract: Abendprogramm Chaplin.pdf
Die Enkelin des grossen Charlie Chaplin stellt ihr Buch «Lachen ist der erste Schritt zum Glück» vor.

Baldrian Baldrian

Mein Name ist Thomas Leuenberger. Lange war ich 50% von FLÜGZÜG. Jetzt bin ich auf der Bühne 100% BALDRIAN. «I jufle nüm». Stressen und hetzen ist für Anfänger. Ich nehme mir Zeit darum habe ich mehr. Dabei kommt mir meine bernische Abstammung und die über 50-jährige Langzeitstudie zum Thema Langsamkeit zugute.

www.baldrianshow.ch

Abstract: Abendprogramm Baldrian.pdf
Baldrian, bestens bekannt vom Duo «Flügzüg», gestaltet den Unterhaltungsteil des Abendprogramms.
Seine Bühnenshow verfolgt vor allem ein Ziel: Die Entschleunigung der Zuschauer.
Der Weg dazu führt über Humor und Ironie, gepaart mit Flugobjekten. In der Langsamkeit findet Qualität zum Leben statt.
So endet der erste Kongresstag entspannt, heiter und mit Neugier auf den zweiten Tag.
Auch für den Abend empfehlen wir, die Ausstellungen, die wir im Rahmen des Humorkongresses zeigen, in Ruhe zu geniessen.

  Änderungen vorbehalten